Theaterwerkstatt mit dem Jungen Theater Wolfsburg

Am 18. Juli war die JULIUS-CLUB– Veranstaltung „Theaterwerkstatt“, welche von Herrn Beck-Rebholz geleitet wurde. Zu Beginn trafen wir uns am Bühneneingang des Wolfsburger Theaters. Nachdem wir von dort abgeholt wurden, versammelten wir uns in einem großen Raum, in dem die Vorstellungsrunde stattfand. Dafür haben wir kleine Kennlernspiele gespielt.

Danach ging es schon los mit der ersten Übung für das Schauspielern. Wir bekamen einen Ball und sollten mit recht kräftiger Stimme den Namen des Gegenübers sagen und den Ball dann zuwerfen. Um die Konzentration auf der Bühne zu stärken, kamen noch zwei weitere Bälle ins Spiel. Mit dem einen musste man sich ein Gericht merken und mit dem anderen eine Farbe. Beide Bälle hatten eine unterschiedliche Reihenfolge, die eingehalten werden musste, bis man einmal durch war.

Danach ist man erstmal quer durch den Raum gelaufen und hat einige Befehle bekommen, wie z.B. „Dir ist kalt“ oder „Dir ist übel“ und man sollte dann dementsprechend so durch den Raum laufen.

Dann war es auch schon Zeit, um eine kleine Pause zu machen.

Als die Pause zu Ende war, kam ein Spiel namens „Nachts im Museum“, welches wie folgt geht: Die Spieler nehmen eine Position ein, die sie halten können. Die Position sollte möglichst so gewechselt werden, sodass die zwei Sucher sie nicht auf frischer Tat ertappen.

Im Anschluss haben wir eine Übung gemacht, bei der man nicht lachen sollte. Das diente dazu, um auf der Bühne nicht aus der Rolle zu fallen.

Nun wurde das erste Mal mit „Fremdtexten“ gearbeitet. Man hatte zwei Gruppen und man hat sich gegenseitig kurze Geschichten erzählt, die man erlebt hat. Nun sollte man sich eine Geschichte aus der Gruppe wählen, die dann alle Mitglieder wiedergeben. Die andere Gruppe sollte dann herausfinden, welchem Spieler diese Geschichte gehört. Man hat deutlich gemerkt, dass dieses Spiel den Kindern sehr viel Spaß gemacht hat, da sie es gleich vier Runden lang gespielt haben.

Nach der ganzen Arbeit war es dann Zeit für eine größere Pause, die wir in der Sonne verbracht haben.

Als diese dann vorbei war, durften die Kinder ihre eigene kleine Szene entwickeln. Sie haben sich wieder in Vierergruppen zusammengetan und vier Wörter zur Vorgabe gegeben: „Hallo, Wiedersehen, Hund, Schuh“ .

Hierzu sollten sie sich eine kleine Geschichte in 20 Minuten ausdenken. Die Ergebnisse konnten sich auch schon sehr gut sehen lassen.

Gegen Ende nach der ganzen Aufwärmung und den Übungen ging es dann ans Hauptprojekt. Die Kinder sollten eine kleine Szene nachspielen. Sie haben alle eine Rolle zugewiesen bekommen, welche am zweiten Tag noch ausführlich geübt werden musste.

Am zweiten Tag wurden die Übungen zum Schauspielern mehr vertieft durch Wiederholung.

Durch die Abwechslung zwischen Textüben und den Spielen konnten die Kinder sich den Text besser einprägen.

Das Sharoun-Theater, welches seit 2017 den Namen trägt, wurde 1973 eröffnet. Das Foyer weist 80 m auf und ist somit eines der längsten in Deutschland.

Während der Führung durch verschiedene Bereiche des Wolfsburger Thetaers bekamen die Kinder einen kleinen Einblick: in die Garderoben, in denen sich die Schauspieler vor der Aufführung aufhalten, in das Ankleidezimmer, das für die Korrekturen oder Reparaturen der Kleider/Kostüme genutzt wird, und auch in den Bereich hinter der Bühne.   

Für die Aufführung durften die Kinder sich eine passende Kopfbedeckung aussuchen.

Julius-Kinder beim Proben des Textes, den sie den Eltern am Ende vorführen sollen.

Zum Ende hin haben die Kinder das Theaterstück mit Bravour vorgetragen und die Eltern haben fest applaudiert und waren begeistert.

NAU / FEU

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