Die JULIUS-CLUB-Hörspielproduktion

Vom 27. -29. Juli fand der „Hörspielworkshopim Lernzentrum der Stadtbibliothek Wolfsburg statt. Acht Teilnehmer*innen zwischen 10-11 Jahren nahmen daran teil. Frauke Wegner und FSJlerin Anne-Katrin Mehlhase aus dem Medienzentrum leiteten den Workshop.

  1. Tag, 27. Juli:

Zum Auftakt spielten wir das Kennenlernspiel „Reise zum Mond“. Dabei muss man einen Gegenstand nennen, dessen letzter Buchstabe der Anfangsbuchstabe des eigenen Namens ist, z.B. Merle = Elefant.

Dann wurde das Programm der folgenden drei Tage vorgestellt. Was Hörspiele sind und in welcher Form es sie gibt – z.B. auf CD, Kassette oder als Download, wusste jede*r. Es wurden den Teilnehmer*innen zwei verschiedene Hörspielarten vorgespielt und sie mussten sagen, was ihnen auffällt an der Stimme und den Geräuchen.

Zwei Musikproben gab es auch und die Teilnehmer*innen sollten sagen, wie sie sich dabei fühlen oder an was sie die Musik erinnert. Zum Beispiel an ein tolles Erlebnis oder an einen Film, den sie gesehen hatten.

Dann gab es eine Übung, in der allen ein Gefühl genannt wurde wie z.B. „fröhlich“ oder „wütend“. Jede*r hatte dazu in der eigenen Gefühlslage den gleichen Satz zu sagen , damit man das Gefühl nur anhand der Stimme erkennen konnte.

Abschließend spielten wir zur Übung das Spiel „Speed Run“, bei dem man aufgrund einzelner Wörter eine Geschichte erzählt, die nicht immer Sinn machen soll.

2.Tag, 28. Juli:

Als Übung für die spätere Hörspielaufnahme sprachen die Teilnehmer*innen ihren Namen und ihr Lieblingsbuch in das Aufnahmegerät, damit sie ein Gefühl für die Aufnahme bekommen. Im Anschluss wurde die Aufnahme abgehört. Darüber, warum die Stimme sich dann anders anhört und dass man besser nicht zu langsam spricht, wurde auch gesprochen.

Die Aufnahmegeräte wurden den Teilnehmer*innen erklärt und dann wurde in Zweierteams auf Geräuschejagd gegangen. Anschließend wurden die Aufnahmen abgespielt und es musste erraten werden, um welches Geräusch es sich handelt.

Danach wurde an der Geschichte weitergearbeitet. In kleineren Gruppen wurden mehrere Storyboards erstellt.

3.Tag, 29. Juli

Am letzten Tag wurde die Geschichte schließlich aufgezeichnet. Nach einigen Probeaufnahmen ging es darum, die Texte einzusprechen. Das wurde in einem extra Raum gemacht, damit es nicht so viele Nebengeräusche gibt. Parallel dazu nahm eine andere Gruppe die passenden Geräusche auf.

Das Cover für das Hörspiel wurde gestaltet und die passende Musik herausgesucht. Zwischendurch haben wir uns die Aufnahmen angehört und einige mit Versprechern und Nebengeräuschen gelöscht.

An einem Beispiel wurde den Teilnehmer*innen gezeigt, wie man Geräusche schneidet und sie konnten es selbst ausprobieren. Trotz der vielen Arbeit hatten die Teilnehmer*innen sehr viel Spaß und waren mit Konzentration dabei.

Es waren drei schöne und spannende Tage für die Kinder. Nun können sie es kaum erwarten, ihr eigenes Hörspiel in den Händen zu halten und es ihren Eltern und Freunden vorzuspielen.

KOR

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