Letzte Woche im JULIUS-CLUB

Veranstaltungen: „Upcycling-Object“ in der Bibliothek und „Kunst und Schreiben“ im Kunstmuseum

„Plastikmüll schmeckt nicht!“

Jede*r ist rund um die Uhr von Plastik umgeben, ob im Badezimmer, im Handy oder sogar in deiner Kleidung. Es ist unmöglich, plastikfrei zu leben. Und das ist gar nicht so schlimm, so lange man alles ordnungsgerecht entsorgt.

Leider macht das aber nicht jeder und so wird der Plastikmüll überall verteilt und das betrifft auch die Meere. Um darauf aufmerksam zu machen, hat die VGH Stiftung für den JULIUS-CLUB 2021 den Slogan „JULIUS goes green“ ins Leben gerufen.

Dabei geht es um das naheliegende Thema Nachhaltigkeit/Grüne Bibliothek/Umwelt- und Klimaschutz. Dazu gibt es eine Upcycling-Challenge, an welcher die Stadtbibliothek Wolfsburg teilnimmt.

Die Stadtbibliothek hatte dann den passenden Einfall als fortlaufende Veranstaltung während des JULIUS-CLUB 2021 gemeinsam mit den Kindern einen halben Wal aus Zeitung und Kleister zu basteln. Dieser wird mit Plastikmüll gefüllt, um zu zeigen, was passieren kann, wenn man seinen Plastikmüll ins Meer wirft.

Die ersten Schritte waren nach der Veranstaltung am 21. Juli getan und der Wal bekam seine erste Pappmascheeschicht.

Teilgenommen haben ein 11jähriger Junge und ein 13jähriges Mädchen. Beide hatten viel Spaß dabei, den Wal mit den Zeitungsstücken zu bekleistern.

Es werden noch drei weitere Upcycling-Veranstaltungen im Rahmen des JULIUS-CLUB folgen. Hier soll der Wal letztendlich fertig gestellt werden.

Die Termine dafür sind einmal Mittwoch, 4. August, Mittwoch, 11. August und zum Schluss Mittwoch, 18. August. Sobald der Wal fertig ist, wird er bei der VHG eingereicht und die Bibliothek kann eine Lesung gewinnen.

Der Wal wird auch im Schaufenster der Kinderbibliothek zu betrachten sein. Es gibt auch zahlreiche Medien zum Thema Nachhaltigkeit, Umwelt und Meeresbewohner dieses Jahr im JULIUS-CLUB. Alle können von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des JULIUS-CLUB jederzeit entleihen werden.

Schütze

„Kunst und Schreiben“ im Kunstmuseum

Letzte Woche am 22./23. Juli fand die JULIUS-CLUB-Veranstaltung „Kunst und Schreiben“ im Kunstmuseum Wolfsburg statt. Das Kunstmuseum ist in diesem Jahr zum sechsten Mal als Kooperationspartner des JULIUS-CLUB dabei. Neun Teilnehmer*innen zwischen 10-13 Jahren nahmen an der Veranstaltung teil.

Tag 1, 22. Juli:

Bei der Vorstellungsrunde durften sich die Kinder und Workshop-Leiterin Pia Kranz kennenlernen. Der Sinnegarten vor dem Kunstmuseum, in dem verschiedene Gemüse- Kräuterarten gepflanzt sind, sprach die Sinne der Kinder an und sie durften aufschreiben, was sie sehen, hören und fühlen.

Zum Beispiel das Holz der Kisten oder die Blütenblätter. Danach sollten sich die Teilnehmer*innen ein Elfchen aus 11 Wörtern ausdenken. Alle haben ihre Ergebnisse vorgelesen. Die nächste Aufgabe bestand darin, mit einem weichen Bleistift Begriffe auf ein DIN-A3 Blatt zu schreiben, die einem gerade durch den Kopf gingen.

Im Anschluss fassten die Teilnehmer*innen verschiedene Gegenstände z.B. ein weiches Herzkissen oder einen alten Schlüssel an und sollten beschreiben, wie es sich anfühlt. Danach haben sie einen Gegenstand genommen, ihn angeleuchtet und abgezeichnet, um zu sehen, wie Licht und Schatten wirken.

Wir sind dann alle durch die Ausstellung von Mischa Kuball über Referenz Räume gegangen. Hierbei haben sich die Teilnehmer*innen Notizen gemacht z.B. was sie sehen, fühlen usw. Im Anschluss haben wir über die Ausstellung gesprochen und alle fanden sie interessant.

Jede*er konnte sich überlegen, ob er*sie eine kurze Geschichte oder ein Elfchen schreibt oder etwas zeichnet. Nach der Pause haben sie damit angefangen, konnten noch mal in die Ausstellung gehen als Hilfe und haben ihre Ergebnisse vorgetragen und an die Wand gehängt.

Alle haben konzentriert gearbeitet und hatten Spaß. Eine tolle Aufgabe war es, dass pro Tisch die Teilnehmer*innen eine Geschichte weiterschreiben mussten, die Pia Kranz vorgeschrieben hatte und nach 2 Minuten wurde gewechselt. Somit kamen am Ende viele kurze Geschichten dabei raus, die vorgestellt und aufgehängt wurden.

Danach konnten die Teilnehmer*innen an ihren Elfchen weiterschreiben oder an ihren Zeichnungen weiter zeichnen oder noch mal durch die Ausstellung gehen.

Tag 2, 23. Juli:

Wir haben unsere eigenen Referenz Räume geschaffen, indem wir in der zweiten Vorstellungsrunde uns gegenseitig ein Wollknäuel zugeworfen haben. Die Verflechtung des Fadens führte dazu, dass dadurch die Referenz Räume entstanden sind. Ein Gleichnis durfte die Teilnehmer*innen dazu inspirieren, ihre Gefühle mit in die Referenz Räume zu nehmen, um diese laut auszusprechen.

Die Inspiration, die die Teilnehmer*innen aus der Ausstellung des Kunstmuseums Wolfsburg mitgenommen haben, haben sie in Texten, Bildern und teilweise mit Musik hinterlegt, am Ende des Tages ihren Eltern präsentiert.

Die Kinder sowie die Eltern hatten an der Präsentation viel Freude und es waren zwei schöne und inspirierende Tage des Julius Clubs gewesen. 

KOR

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